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03.02.2012 - Unterstützung für den Traum
MERSEBURG/MZ. Viele haben einen Traum, den Traum vom eigenen Geschäft oder Unternehmen. Manch einer trifft schließlich eine mutige Entscheidung und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit. Solch ein Schritt sollte aber gut vorbereitet sein.

Angehende Existenzgründer haben in den kommenden Wochen umfassende Möglichkeiten, um sich über die rechtlichen und finanziellen Gegebenheiten bei der Traumerfüllung zu informieren.

Wirtschaftsförderung

Der Bereich Wirtschaftsförderung des Saalekreises organisiert auch im neuen Jahr gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau die Beratertage. Sie finden im Rahmen des Gründernetzwerkes Halle-Saalekreis zum ersten Mal am Mittwoch, 18. Januar, von 8 bis 14 Uhr statt. Die kostenfreie Veranstaltung befasst sich unter anderem mit den Themen Existenzgründung, Beratungsleistungen oder Förderprogrammen, reicht aber auch bis zu ganz konkreten Fragen wie der Wohnraumförderung.

Als Ansprechpartner stehen hier die IHK, die Investitionsbank Sachsen-Anhalt, die Handwerkskammer, die Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt oder auch die ego.-Pilotin des Landkreises zur Verfügung. Angehende Existenzgründer haben außerdem die Möglichkeit, sich in ganz individuellen Beratungsgesprächen zu informieren.

Weiterführendes Angebot

Wer das obige Angebot wahrnimmt, aber auch wer sonst schon einmal ein Existenzgründerseminar mitgemacht oder sich schon seinen Traum erfüllt hat, kann ein Angebot des Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (Mitz) wahrnehmen. Das Kompetenzzentrum des Mitz plant in nächster Zeit zwei mehrtägige Seminare, die vor allem auf Neuerungen und Änderungen in der Gesetzeslage eingehen und praktisches Wissen vermitteln. Vom 24. bis 26. Januar und vom 28. Februar bis zum 1. März finden die Seminare im Mitz (Fritz-Haber-Straße 9) statt. Der Seminarplan beinhaltet Markterkundung, Buchhaltung, Marketing und vieles mehr. Das Hauptaugenmerk liegt bei dem Seminar auf einer praxisnahen Einbeziehung der Teilnehmer. So lernen diese beispielsweise Finanzierungs- oder Liquiditätspläne aufzustellen. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Dafür gibt es Unterrichtsmaterial und ein Software-Paket.

Für beide Veranstaltungen sind telefonische Anmeldungen nötig: Für das Seminar des Landkreises unter 03461 / 40 10 24 , für das Seminar des Mitz bei Frau Mészáros unter 034671 / 6 42 90 .

Quelle: http://www.mz-web.de

03.02.2012 - Sachsen-Anhalt: Selbstständige brauchen immer häufiger ergänzendes ALG II
Die BA-Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen hat bekannt gegeben, dass die Zahl derer, die als Selbstständige ALG II beantragen müssen, erneut gestiegen ist. In Sachsen-Anhalt hätten im vergangenen Jahr fast 5.500 Betroffene das sogenannte aufstockende ALG II bezogen. Damit wären annähernd acht Prozent aller erwerbstätigen ALG II Empfänger auf staatliche Hilfe angewiesen gewesen.

Kay Senius, Chef der Regionaldirektion, mahnte an, dass eben jene Entwicklung gestoppt werden müsse. “Wir haben auf der einen Seite perspektivisch einen steigenden Bedarf an Fachkräften in Sachsen-Anhalt und auf der anderen Seite langfristig gesehen mehr Menschen, die den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt haben, von dem Erlös ihrer Existenzgründung aber überhaupt nicht leben können und von der Allgemeinheit unterstützt werden müssen”, erklärte Senius besorgt.

Die Zahl der Aufstocker unter den Selbstständigen habe sich in kurzer Zeit enorm erhöht. So seien es im Jahr 2007 lediglich 3.500 gewesen. Nach Worten des BA-Bereichsleiters bekomme jeder eine faire Chance auf Existenzgründung. “Dazu gehört aber auch, nach einer gewissen Zeit eine ehrliche Bilanz zu ziehen und gegebenenfalls ein Scheitern einzugestehen, um dann mit den Arbeitsvermittlern nach Alternativen zu suchen”, fügte er hinzu.

Quelle: www.sozialleistungen.info

03.02.2012 - ego.-Netzwerk berät Existenzgründer
Das ego.-Piloten Netzwerk Sachsen-Anhalt begleitet Existenzgründer individuell von der ersten Geschäftsidee bis zur erfolg-reichen Gründung. In der Region Bernburg berät der ego.-Pilot Dr. Holger Naumann bereits seit September 2004 die Bürger, die sich selbstständig machen wollen. Inzwischen haben 1.486 Personen bei ihm Rat und Hilfe geholt. 565 Personen haben im Ergebnis ein Gewerbe oder eine freiberufliche Tätigkeit angemeldet. Nebenerwerbsgründungen (die ebenfalls möglich sind) sind in der letztgenannten Zahl nicht enthalten.

Er erläuterte gegenüber dem WOCHENSPIEGEL, dass die verschiedensten Zielgruppen zu ihm kommen, so zum Beispiel Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Hoch- und Fachhochschulabsolventen und all diejenigen, die an einer erfolgreichen Existenzgründung interessiert sind. Zunehmend spielt hier auch eine angedachte Betriebsübernahme eine wichtige Rolle. Durch die jüngsten Veränderungen beim Gründungszuschuss gewinnt sowohl eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der Thematik Selbstständigkeit als auch ein noch besseres Unternehmenskonzept stark an Bedeutung. Unter anderem müssen gründungswillige ALG-1-Empfänger jetzt einen Restanspruch von Arbeitslosengeld 1 noch 150 Tage nach dem Gründunstag ihrer Firma haben. Zum Leistungsangebot der ego.-Piloten gehören Vorfeldberatung, Gründungsbegleitung, Lotsendienst zu weiteren Experten im regionalen Netzwerk, Entwicklung von Qualifizierungskonzepten und Hilfe bei Antragstellung von Krediten.

Das gesamte Leistungsangebot ist unentgeltlich, steht aber immer unter dem Motto der Hilfe zur Selbsthilfe.

Diese unentgeltliche Beratung ist durch die Finanzierung des Projektes mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und mit Landesmitteln möglich.

Der Vorteil ist, dass die Aufgaben in der Struktur eines Netzwerkes realisiert wird. Auf der einen Ebene sind die ego.-Piloten in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Strukturen von regionalen Expertennetzwerken eingebunden, andererseits profitiert jeder einzelne ego.-Pilot überregional von den Erfahrungen und dem Expertenwissen der anderen ego.-Piloten sowie aus der Zusammenarbeit mit den überregionalen Netzwerkpartnern. Partner des Netzwerkes im Land Sachsen-Anhalt sind unter anderem Agenturen für Arbeit, ARGE´n und Jobcenter, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Mittelständische Beteiligungsgesellschaften und andere Kreditinstitute sowie Hochschulprojekte.

Wer möchte, kann in Bernburg bei der WFG Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaft im Kreis Bernburg mbH, Solbadstraße 2, 06406 Bernburg unter Telefon: 0 34 71/ 30 11 80, Telefax: 034 71/ 30 12 05 oder e-Mail: ego.pilot-bbg@web.de anfragen.

Quelle: http://www.wochenspiegel-web.de

03.02.2012 - Antragsstopp im Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) augehoben
NRW. Der im Juni vorletzten Jahres von der alten Landesregierung beschlossene Antragsstopp im Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) wurde aufgehoben. Ab sofort stehen für die gewerbliche Investitionsförderung in strukturschwachen Regionen des Landes rund 40 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mwebwv.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/Wirtschaftsfoerderung-25_07_2011/index.php.

Quelle:www.mwebwv.nrw.de

 


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